Beliebt auf Kunstauktionen waren bis zum Skandal um die "Sammlung Jägers" Bilder, die jahrzehntelang nicht zu sehen waren und plötzlich zum Verkauf standen. Sammler sind vorsichtiger geworden und der Kunsthandel versucht mit dem Aufbau einer Datenbank über kritische Werke nun das Vertrauen zurückzugewinnen. mehr

Artikel vom 01. September 2011
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In Köln wird derzeit scharfe Kritik an deutsche Museen gerichtet. Grund sind die fragwürdige Herkunft vieler Objekte der Sammlungen, die vermutlich aus jüdischem Besitz stammen und unter dem NS-Regime beschlagnahmt wurden. Die Kölner Kunsthistorikerin und Beutekunst-Expertin Katja Terlau fordert daher die Museen auf, die Bestände zu prüfen und die betreffenden Stücke gegebenenfalls zurück zu geben. mehr

Artikel vom 11. Mai 2006
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Die Erben sterben aus

Deutsche Museen zögern, die Herkunft vieler Werke zu klären. Aktiv werden sie erst, wenn Alteigentümer mit dem Anwalt drohen mehr

Artikel vom 24. Mai 2005
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Kunsthistorikerin: Erforschung von NS-Raubkunst in Museen erlahmt

Deutsche Museen gehen immer seltener den Spuren von Kunstwerken nach, die während des NS-Regimes oft unrechtmäßig als «Raubkunst» aus jüdischen Sammlungen in ihren Besitz gekommen sind. Nach einem wahren Boom, in dem vor wenigen Jahren Kongresse zu dem Thema abgehalten und Arbeitsstellen eingerichtet worden sind, sei «das Interesse am NS-Kunstraub und dessen Erforschung spürbar erlahmt». mehr

Artikel vom 20. Mai 2003




In Köln wird derzeit scharfe Kritik an deutsche Museen gerichtet. Grund sind die fragwürdige Herkunft vieler Objekte der Sammlungen, die vermutlich aus jüdischem Besitz stammen und unter dem NS-Regime beschlagnahmt wurden. mehr

Artikel vom 01. Januar 2002




Die deutschen Museen plagt das schlechte Gewissen. Jetzt, mehr als 50 Jahre nach Kriegsende, ist man sich nicht mehr so sicher, ob nicht doch unrecht Gut an den eigenen Wänden hängt. Obwohl guten Glaubens erworben, ist die Herkunft so manchen Bildes nicht lückenlos dokumentiert. mehr

Artikel vom 15. Dezember 2001
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Deutsche Museen zwischen 1933 und 1945

"Das Wallraf-Richartz-Museum hat in der NS-Zeit eine bemerkenswerte Umschichtung erfahren: Rund ein Drittel der Sammlung, so Katja Terlau in ihrem Vortrag, wurde in den braunen Jahren umgeschichtet. Den erheblichen Verlusten an "entarteter" Kunst stehen umfangreiche Erwerbungen zumal aus dem holländischen und französischen Kunsthandel aus der Zeit der Besetzung dieser Länder gegenüber. mehr

Artikel vom 10. Dezember 2001
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Eine internationale Tagung am Wallraf-Richartz Museum soll mit Hilfe neuer Forschungsergebnisse Licht in die Ankaufspolitik der Museen während der NS-Zeit bringen. Sabine Oelze über »Raubkunst«, »Provenienzforschung« und das verdächtig selektive Erinnerungsvermögen auch der Kölner Museen. mehr

Artikel vom 01. Dezember 2001
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